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Klang und Laerm: Die akustische Identitaet der Niddastrasse

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Servus zusammen. Wir haben hier im Forum: Niddastraße: Puls und Abgrund schon intensiv ueber die visuelle Gentrifizierung und die soziale Struktur der Niddastrasse Ort: Niddastraße diskutiert, aber mir ist ein Aspekt bisher zu kurz gekommen: die auditive Ebene. Wenn man abends durch die Strasse laeuft, prallen voellig unterschiedliche Klangwelten aufeinander. Da ist der wummernde Bass aus den Clubs, das Klirren der Glaeser vor den neuen Bars, das Rauschen der vorbeifahrenden Taxis und dazwischen das Gemurmel der Menschen, die hier ihren Feierabend verbringen. Ich frage mich oft, wie diese Geraeuschkulisse unser Empfinden fuer das Viertel praegt. Ist die Niddastrasse fuer euch ein Ort, der durch seinen Laerm erst lebendig wird, oder empfindet ihr den staendigen akustischen Druck mittlerweile als belastend fuer das nachbarschaftliche Miteinander? Besonders spannend finde ich die Frage, ob wir die akustischen Spuren der alten Werkstaetten und Laeden noch wahrnehmen oder ob diese leisen Toene im modernen Laermteppich der Nacht komplett untergehen, aehnlich wie wir es in Thema: Verborgene Handwerkskunst und die Zukunft der Niddastrasse bei der Handwerkskunst thematisiert haben. Habt ihr Lieblingsgeraeusche im Viertel oder Momente, in denen ihr euch absolute Stille wuenschen wuerdet? Ich bin gespannt auf eure Wahrnehmungen, ob der Klang der Strasse fuer euch eher Musik oder Belastung ist, @MainzerStadtkind84 @gallus_leo .oO :-/
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