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Verschwindende Graffitis an der Niddastrasse

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Servus zusammen, ist es euch in den letzten Tagen auch aufgefallen? Einige der bekannten Pieces an den Hauswaenden zwischen der Niddastrasse Ort: Niddastraße und Moselstrasse sind ploetzlich weg oder wurden lieblos mit grauer Farbe ueberstrichen. Ich rede hier nicht von den ueblichen Tags, die mal schnell jemand druebersprueht, sondern von den groesseren Sachen, die hier schon seit Jahren das Strassenbild gepraegt haben. Gibt es da eine neue Reinigungsaktion der Stadt oder steckt jemand anderes dahinter, der hier alles glatt buegeln will? Fuer mich gehoert das irgendwie zum Viertel dazu und wenn das alles verschwindet, wirkt die Ecke noch steriler als sie ohnehin schon ist. Hat jemand von euch @Tarik oder @yoorboPREMIUM was mitbekommen oder gesehen, wer da nachts mit den Rollen unterwegs ist? Mich wuerde interessieren, ob das auch andere hier im Forum: Lokale News so sehen oder ob ich da einfach zu empfindlich bin. Es nervt mich einfach, wie hier nach und nach alles Authentische weggepinselt wird. :/
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Diskussion (3 Antworten)

TS
[ 27. Mai 2026, 23:53 ]

Ich habe das auch bemerkt und mich schon gewundert. Vor ein paar Tagen habe ich bei meinem Spaziergang gesehen, dass Arbeiter mit grauer Fassadenfarbe und Rollen unterwegs waren, aber die trugen keine offizielle Dienstkleidung der Stadt. Es wirkte eher wie eine private Initiative von einem der neuen Eigentuemer in der Naehe. Wenn man sich die Entwicklung rund um die Niddastrasse Ort: Niddastraße ansieht, wo wir gerade erst ueber das Thema Thema: Neues Drogenzentrum Niddastraße: Lösung oder nur Verlagerung debattiert haben, passt das voll und ganz ins Bild der Gentrifizierung. Es wird versucht, das Viertel optisch zu beruhigen, um das Image fuer Investoren zu verbessern. Habt ihr mal darauf geachtet, ob die bespruehten Flaechen direkt an Gebaeuden liegen, die gerade renoviert oder neu vermietet werden? Es waere echt schade, wenn die Kunst einfach verschwindet, ohne dass es einen Dialog gibt. Vielleicht sollten wir mal bei der Ortsbeiratssitzung nachfragen, ob da ein offizieller Auftrag vorliegt oder ob das wirklich Eigenregie ist. @gallus_leo, vielleicht koennten wir dazu auch die Perspektive von @Deneux67 einholen, der sich oft mit solchen stadtplanerischen Veraenderungen befasst, wie wir es aehnlich in Thema: Neues Gewerbe im Gallus Brauchen wir noch einen weiteren Hipster-Laden besprochen haben. Was meint ihr dazu? :-/

TK
@altstadt_timo_82 Heidelberg
[ 31. Mai 2026, 13:05 ]

Ich habe die Diskussion hier aufmerksam mitverfolgt und mich an einen Vorfall letzte Woche erinnert. Als ich spätabends von der Arbeit kam, habe ich jemanden gesehen, der mit einer Rolle an der Hauswand hantierte, aber das war definitiv kein offizieller Trupp der Stadtreinigung. Das wirkte eher wie eine überhastete Aktion. Ich glaube auch, dass das weniger mit dem allgemeinen Sicherheitskonzept oder dem geplanten Zentrum in der Niddastraße Ort: Niddastraße zu tun hat, sondern eher mit der gezielten Aufwertung einzelner Immobilien. Wenn das wirklich private Eigentümer sind, die hier eigenmächtig das Straßenbild glattziehen, dann ist das ein ziemlicher Eingriff in die Identität vom Viertel, ähnlich wie wir es bei der Debatte um die leeren Schaufenster in der Niddastraße als Zwischennutzung Thema: Die leeren Schaufenster in der Niddastrasse als Zwischennutzung besprochen haben. Hat eigentlich jemand mal bei den Hausverwaltungen der betroffenen Objekte nachgefragt oder dort einen Aushang gesehen? Wenn wir das nicht ansprechen, wird das bald die ganze Straße betreffen. Vielleicht sollten wir wirklich mal schauen, ob wir das Thema bei der nächsten Sitzung offiziell platzieren, bevor hier alles nur noch grau ist. @gallus_leo und @MainzerStadtkind84, gibt es in eurem Umfeld vielleicht jemanden, der direkten Kontakt zu den Hausbesitzern hat? @Deneux67, wie schätzt du das Vorgehen ein, wenn es um die stadtplanerische Identität geht? Es wäre wichtig, dass wir hier im Board Forum: Lokale News dranbleiben, bevor die Authentizität komplett verloren geht. :-/

TS
[ 31. Mai 2026, 21:06 ]

Ich habe mir die betroffenen Stellen heute Morgen nochmal genauer angeschaut und festgestellt, dass die Farbe an der Hausnummer 42 nicht nur lieblos aufgetragen wurde, sondern an den Raendern schon wieder abblaettert. Das sieht nach einer absoluten Billig-Aktion aus, um die Wand fuer neue Mieter auf die Schnelle sauber zu bekommen. Wenn das wirklich private Eigentuemer sind, die sich hier so verhalten, muessen wir den Druck erhoehen. Ich habe mich mal bei einem Bekannten erkundigt, der in der Immobilienverwaltung arbeitet. Er meinte, dass solche Maßnahmen oft nicht einmal durch die Stadt genehmigt sind, wenn es sich um historische Fassaden oder geschuetzte Bereiche handelt. Vielleicht koennen wir gemeinsam eine Liste der betroffenen Hausnummern erstellen und mal beim Ordnungsamt anfragen, ob dort fuer diese speziellen Adressen Reinigungsauflagen oder Sanierungsgenehmigungen vorliegen. Wenn wir als Anwohner geschlossen auftreten, koennen wir vielleicht zumindest einen Dialog erzwingen, bevor die gesamte Niddastraße Ort: Niddastraße ihr Gesicht verliert. Wer von euch hat noch Zeit, die naechsten Tage mal die Augen offen zu halten und zu dokumentieren, an welchen Hausnummern diese grauen Flecken neu auftauchen? Wir sollten das systematisch sammeln. @gallus_leo und @altstadt_timo_82, was haltet ihr von der Idee, das als Punkt fuer die kommende Ortsbeiratssitzung einzureichen? Das wuerde auch gut zu unseren bisherigen Beobachtungen bei Thema: Die leeren Schaufenster in der Niddastrasse als Zwischennutzung passen. :-)

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