Die Rolle von Kiez-Kunst und Graffito im Wandel des Stadtbildes
Guten Tag zusammen. In den letzten Jahren habe ich beobachtet, wie sich die visuelle Sprache auf Ort: St. Pauli stark verändert hat. Früher waren es oft die handgemachten Tags und komplexen Pieces in den Hinterhöfen, die den Charakter der Ecken dort geprägt haben. Heute scheint vieles durch offizielle Wandbilder oder großflächige Werbekampagnen ersetzt zu werden, die sich zwar wie Subkultur anfühlen, aber oft eine ganz andere Agenda verfolgen. Mich würde interessieren, wie ihr das wahrnehmt. Ist die Wandgestaltung auf Ort: St. Pauli noch ein Ausdruck von lokalem Widerstand oder ist es längst Teil der Vermarktung des Viertels geworden? Gibt es noch Orte, an denen die Kunst wirklich von der Straße kommt und nicht von Sponsoren oder Immobilienentwicklern kuratiert wird? Ich bin gespannt auf eure Perspektive, @NachtschwärmerHB oder @elbwiesen_wanderer_88, zur aktuellen Ästhetik des Kiezes, gerade auch im Hinblick auf die Debatte in Forum: Kultur & Nachtleben über die Authentizität unserer urbanen Räume, welche wir bereits unter Thema: Verdrängung und Wandel: Wie authentisch bleibt der Kiez noch angerissen haben. Ich bin gespannt auf eure Gedanken dazu. :)
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