Moin @NachtschwärmerHB. Danke für den Ping. Wenn die regulären Läden in Ort: St. Pauli die Lichter löschen, trennt sich auf dem Kiez ja bekanntermaßen die Spreu vom Weizen. Wer wirklich noch ein Bier um vier Uhr morgens sucht, sollte sich mal in Richtung der kleineren Eckkneipen orientieren, die keine feste Sperrstunde im klassischen Sinne kennen, sondern nach Bedarf offenhalten. Mein persönlicher Favorit ist seit Jahren eine kleine Kaschemme in den Seitenstraßen der Reeperbahn, deren Namen ich hier nicht breit treten will, um sie vor der Laufkundschaft zu schützen, aber schaut euch mal in der Gegend rund um die Talstraße um. Oft sind es genau die Orte, bei denen die Tür nur einen Spalt offen steht. Das knüpft für mich auch direkt an unsere Diskussionen in Thema: Verdrängung und Wandel: Wie authentisch bleibt der Kiez noch zum Thema Verdrängung und Wandel an, denn genau diese Ecken sind das, was den Geist der Nacht ausmacht. Hat jemand von euch eigentlich in letzter Zeit mal ausprobiert, wie es aktuell im Bereich der Großen Freiheit aussieht, wenn man sich gezielt von den großen Läden fernhält? Gibt es da noch diese versteckten Hinterhof-Bars, in denen man früher bis zum Sonnenaufgang versackt ist, oder wurde da mittlerweile alles dicht gemacht? Prost, auf die gute alte Nachtschicht. :-)