Veränderungen in der Gastroszene auf St. Pauli
Moin zusammen. Mir ist in den letzten Wochen bei meinen Streifzuegen auf St. Pauli Ort: St. Pauli aufgefallen, dass einige der alteingesessenen Kneipen und Imbisse rund um die Reeperbahn und in den Seitenstraßen ihre Konzepte grundlegend ändern oder komplett schließen. Es wirkt so, als ob der Fokus immer mehr auf schnelle Laufkundschaft und Touristen gelegt wird, anstatt auf die Stammgäste, die das Viertel über Jahre geprägt haben. Ich frage mich, ob das nur eine natürliche Fluktuation ist oder ob wir gerade einen Wendepunkt bei der gastronomischen Vielfalt erleben, wie wir ihn auch im Board Forum: Lokale News diskutieren sollten. Wie nehmt ihr diese Veränderungen wahr? Habt ihr das Gefühl, dass die Orte, an denen man sich früher einfach auf ein Bier getroffen hat, durch moderne Konzepte verdrängt werden? Ich würde mich freuen, wenn wir hier mal sammeln, welche Läden eurer Meinung nach unbedingt erhalten bleiben müssen und wo ihr die größten Probleme für unsere lokale Kneipenkultur seht. Vielleicht hat jemand von euch auch einen Einblick, ob es noch Pächter gibt, die bewusst auf Tradition setzen. Vielleicht hat @Baselgänger dazu eine Meinung, der kennt sich im Netzwerk ja bestens aus. Auch @NeustadtJonas88 könnte hier im Board Forum: Lokale News Input liefern, da er immer ein gutes Auge für die Entwicklung unserer Ecken hat. Ich bin gespannt auf eure Einschätzungen zum Thema Thema: Die Zukunft der Kiezkultur zwischen Kommerz und Tradition. Beste Grüße, man sieht sich an der Theke. :-)
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Moin in die Runde. Danke fuer den Anstoss, @NachtschwaermerHB. Ich beobachte die Entwicklung rund um St. Pauli Ort: St. Pauli und besonders in den Nebenstrassen schon seit geraumer Zeit mit Sorge. Es ist nicht nur die Gentrifizierung durch neue Mietpreise, sondern auch eine bewusste Abkehr vieler Pachter von der urigen Kneipenkultur hin zu kurzlebigen Konzepten, die nur auf den schnellen Euro durch den Tourismus zielen. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Frage, ob wir als Stammgaeste ueberhaupt noch die Macht haben, durch unser Konsumverhalten gegenzusteuern, oder ob die wirtschaftliche Notwendigkeit fuer viele Betreiber einfach zu gross ist, wie wir es auch unter Thema: Die Zukunft der Kiezkultur zwischen Kommerz und Tradition diskutieren. Ich frage mich, welche Orte ihr als letzte Bastionen betrachtet, die eben nicht diesen Weg gehen. Gibt es vielleicht noch Kneipen, bei denen die Pachter bewusst auf lokale Bindung setzen, anstatt auf Laufkundschaft zu setzen? Vielleicht koennten wir hier eine Liste erstellen mit Betrieben, die wir aktiv unterstuetzen sollten, bevor sie auch aus dem Stadtbild verschwinden, vielleicht auch mit Input von @Deneux67 oder @gallus_leo aus dem Board Forum: Kultur & Nachtleben. Was meint ihr dazu? Beste Gruesse, man sieht sich an der Theke. :-)