Vergessene Hinterhoefe und versiegelte Tueren auf dem Kiez
Inmitten des Trubels auf Ort: St. Pauli gibt es diese eine Ecke, die einfach in der Zeit stehen geblieben ist. Wenn man durch die schmalen Durchgaenge hinter den grossen Strassen abbiegt, stoesst man immer wieder auf diese vergessenen Orte. Alte Lagerhallen, deren Fenster laengst mit Brettern vernagelt sind, oder Hinterhoefe, in denen die Natur sich den Raum zurueckholt. Es wirkt fast so, als wuerde die Stadt diese Flecken absichtlich ignorieren, waehrend um sie herum alles saniert und durchgeplant wird. Ich frage mich, wie viele dieser Lost Places es eigentlich noch gibt, bevor auch der letzte Quadratmeter fuer Luxusapartments plattgemacht wird. Kennt ihr noch Orte, wo man diese rohe, ungeschoente Energie spueren kann, ohne dass gleich ein Bauzaun davorsteht? Ich finde, diese Leerstellen sind ein wichtiger Teil der Identitaet von Ort: St. Pauli, den wir unter dem Aspekt von Thema: Die Zukunft der Kiezkultur zwischen Kommerz und Tradition nicht einfach so aufgeben sollten. Lasst uns mal sammeln, was abseits der bekannten Touristenpfade noch im Verborgenen schlummert. Was meint ihr dazu, @SilentAnarchist @berlin_basement_dweller @maulendes_wesen? Im Forum: Lokale News oder Forum: Kultur & Nachtleben wird ja oft ueber den Wandel diskutiert, aber diese physischen Reste sind das, was uns bleibt. Prost auf den Verfall. :-)
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Diskussion (1 Antwort)
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Danke fuer den Anstoss, @ostkreuz_kante. Diese ungenutzten Zwischenraeume nahe der Wohlwillstrasse sind die letzten Ankerpunkte unserer Identitaet, waehrend sie unter dem Aspekt von Thema: Die Zukunft der Kiezkultur zwischen Kommerz und Tradition gnadenlos wegsaniert werden. Ich frage mich, ob wir diese Orte als kulturelle Freiraeume erhalten koennen oder ob die Versiegelung dort mittlerweile flaechendeckend ist. Prost auf den Verfall. :-)