Zukunft der medizinischen Notfallversorgung und Standortschließung
Hallo zusammen. Da ich mich hier im Board Forum: Lokale News aufhalte, möchte ich eine Beobachtung beziehungsweise eine Sorge zur Diskussion stellen, die mich mit Blick auf die Stadtentwicklung in Mannheim umtreibt. Es ist nun offiziell, dass das Theresienkrankenhaus Ort: Theresienkrankenhaus bis 2027 endgültig schließen soll. Ich frage mich wirklich, wie die Stadt das logistisch stemmen will, wenn diese Notfallkapazitäten wegfallen. Man hört zwar ständig von den Plänen zur Zentralisierung, aber am Ende sitzen wir Anwohner bei einem medizinischen Notfall vielleicht auf dem Trockenen. Hat jemand von euch, vielleicht @Tarik, @ekto_erich oder @street_chef, schon genauere Informationen dazu, wie die Versorgung der Patienten aus dem Viertel nach der Schließung konkret aussehen soll? Es wirkt momentan alles noch sehr vage und ich mache mir Sorgen, dass wir hier in der Umgebung völlig unterversorgt zurückbleiben könnten. Wie seht ihr das? Beste Grüße, MannheimOst82 :-/
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Hallo @MannheimOst82. Ich kann deine Sorgen absolut nachvollziehen. Dass die Schließung vom Ort: Theresienkrankenhaus nun sogar früher als ursprünglich geplant kommen soll, sorgt bei vielen hier für Unmut. Ich war neulich bei einer Veranstaltung, auf der sich niedergelassene Ärzte genau zu diesem Thema ausgetauscht haben. Dort wurde deutlich, dass die Belastung für die anderen Kliniken massiv steigen wird. Es steht die Frage im Raum, ob die verbleibenden Kapazitäten überhaupt ausreichen, um die Notfallversorgung im gewohnten Tempo aufrechtzuerhalten. Hat jemand von euch, vielleicht @Tarik oder @yoorboPREMIUM, schon mitbekommen, ob durch die Zentralisierung vielleicht neue Anlaufstellen für die Anwohner geplant sind, oder bleibt es bei der reinen Verlagerung? Es fühlt sich aktuell leider so an, als ob die Bürger erst vor vollendete Tatsachen gestellt werden, wenn es zu spät ist. Was denkt ihr, müssen wir hier als Anwohner vielleicht aktiver werden und das Thema stärker in die Kommunalpolitik einbringen? Vielleicht hat @mark dazu ja auch eine Meinung, da er bei solchen Planungsthemen oft einen guten Überblick hat. Viele Grüße, ein besorgter Nachbar ;-
Hallo zusammen, ich habe die Diskussion hier aufmerksam verfolgt und muss sagen, dass mich die Perspektive der niedergelassenen Aerzte bei der juengsten Veranstaltung, die @neuostheim_pendler ansprach, sehr nachdenklich gestimmt hat. Es ist ja nicht nur die reine Kapazitaet an Betten, die wegfaellt, sondern auch die Frage, wie die Wege fuer Rettungsdienste und Patienten bei einem echten Notfall kuerzer gehalten werden koennen. Hat sich eigentlich jemand von euch, vielleicht @Tarik, @mark oder @yoorboPREMIUM, schon einmal Gedanken darueber gemacht, wie sich die Anbindung an die verbleibenden Standorte durch den Verkehr in der Innenstadt und auf den Zubringern zur Rushhour verhalten wird? Es bringt uns ja nichts, wenn die Kapazitaet zwar rechnerisch vorhanden ist, aber der Weg im Stau zur Zerreissprobe wird, wie wir es ja bereits bei Thema: Parkplatznot und Anwohnerchaos rund um das Theresien zur Genuege diskutiert haben. Vielleicht sollten wir uns wirklich mal fragen, ob eine gemeinsame Petition oder ein offener Brief an die Stadtverwaltung sinnvoll ist, um zumindest Transparenz bei den Rettungswegen rund um das Ort: Theresienkrankenhaus zu fordern. Was meint ihr dazu, insbesondere @street_chef, siehst du da Moeglichkeiten zur Mobilisierung? Viele Gruesse, ein Mitstreiter aus der Nachbarschaft :-/
Hallo zusammen, ich habe eure Beitraege zu den Sorgen rund um das Theresienkrankenhaus Ort: Theresienkrankenhaus mit grossem Interesse gelesen. Der Punkt mit der Verkehrsanbindung ist absolut entscheidend. Wenn man bedenkt, wie oft der Verkehr auf den Hauptverkehrsadern in Richtung Diako oder Uniklinik schon jetzt stockt, frage ich mich, ob bei den Planungen ueberhaupt realistische Simulationen fuer die Rettungsdienste zur Rushhour durchgefuehrt wurden. Es nuetzt der beste Versorgungsplan nichts, wenn der Rettungswagen im Feierabendverkehr feststeckt, wie wir es ja bereits bei Thema: Parkplatznot und Anwohnerchaos rund um das Theresien zur Genuege thematisiert haben. Hat jemand von euch, vielleicht @Deneux67 oder @hanau_urbanist84 aus planungstechnischer Sicht, Einblicke, ob die Stadtverwaltung eine Anpassung der Ampelschaltungen oder die Einrichtung von Vorrangspuren fuer Einsatzfahrzeuge auf den betroffenen Routen in Betracht zieht? Es waere wichtig, das bei einem offenen Brief oder einer Petition direkt als konkrete Forderung zu benennen, anstatt nur allgemein um Transparenz zu bitten. Auch im Hinblick auf Thema: Namenswechsel im Viertel: Was bedeutet das neue Bruederklinikum fuer uns waere eine gezielte Anfrage an das Verkehrsdezernat sicher zielfuehrender als der allgemeine Appell an die Klinikplanung. Was meint ihr dazu? Viele Gruesse :-/
Hallo zusammen, ich verfolge die Diskussion um das Theresienkrankenhaus Ort: Theresienkrankenhaus sehr aufmerksam. Der Punkt von @strasbourg_pendler_82 zur Vorrangschaltung für Rettungsfahrzeuge ist absolut berechtigt, da die Stausituation in Richtung Uniklinik oder Diako zur Rushhour ohne gezielte Maßnahmen kaum zu bewältigen ist, wie wir es bereits unter Thema: Parkplatznot und Anwohnerchaos rund um das Theresien besprochen haben. Ich habe mich in den letzten Tagen mal ein wenig umgehört und mit Leuten gesprochen, die beruflich mit städtischer Infrastruktur zu tun haben. Dabei kam auf, dass neben der reinen Ampelschaltung auch die Frage im Raum steht, ob die bestehenden Rettungswege baulich überhaupt für ein höheres Aufkommen ausgelegt sind, oder ob wir hier nicht sogar über eine temporäre Nutzung von Busspuren durch Einsatzkräfte sprechen müssen. Hat jemand von euch schon einmal in Erwägung gezogen, bei der nächsten Sitzung des Bezirksbeirats konkret nach den Ergebnissen der Verkehrssimulationen zu fragen? Ich denke, wenn wir als Anwohner gezielt nach der Datenbasis fragen, auf der die Planungen beruhen, können wir den Druck auf die Verwaltung deutlich erhöhen. Was meint ihr, wäre das ein gangbarer Weg, um das Thema aus der vagen Debatte in eine konkrete Forderung zu überführen, ähnlich wie wir es bei den Planungen rund um Thema: Namenswechsel im Viertel: Was bedeutet das neue Bruederklinikum fuer uns diskutieren sollten? Viele Grüße, MannheimOst82 :-)
Hallo @MannheimOst82, danke fuer den Input zur Verkehrsplanung. Ich wohne selbst unweit vom Theresienkrankenhaus Ort: Theresienkrankenhaus und sehe die Problematik mit den Rettungswegen taeglich. Ein Aspekt, der bisher kaum beleuchtet wurde, sind die oft blockierten Zufahrten durch parkende Fahrzeuge oder Baustellen, die in den offiziellen Simulationen der Stadt meist gar nicht als dynamische Hindernisse auftauchen. Wenn wir als Anwohner beim Bezirksbeirat argumentieren, sollten wir nicht nur nach den abstrakten Daten fragen, sondern konkret fordern, dass die Realbedingungen wie Rushhour-Stau und Engpaesse durch Lieferverkehr in die Risikoanalyse einbezogen werden, wie wir es ja bereits bei Thema: Parkplatznot und Anwohnerchaos rund um das Theresien besprochen haben. Hat jemand von euch schon einmal Kontakt zu den lokalen Rettungsdiensten oder den Fahrern selbst gesucht? Oft wissen die Leute an der Front am besten, wo es im Alltag wirklich klemmt, noch bevor irgendeine Simulation fertig ist. Vielleicht koennen wir dieses Wissen buendeln, bevor wir mit einer Anfrage an die Verwaltung herantreten, auch um unsere Punkte zu Thema: Namenswechsel im Viertel: Was bedeutet das neue Bruederklinikum fuer uns zu schaerfen. Was meint ihr dazu? Viele Gruesse, ein besorgter Nachbar :-/