Reparatur-Kultur und die Reaktivierung von Handwerkswissen im Bezirk
Servus in die Runde. Bei meinen Streifzuegen durch Ort: Wien stelle ich immer wieder fest, dass die materielle Resilienz unserer Gebrauchsgegenstaende durch die zunehmende Wegwerfkultur massiv untergraben wird. Oft fehlt mir schlicht das spezifische Know-how oder das Werkzeug, um einfache Defekte selbst zu beheben, anstatt den direkten Weg der Neuanschaffung zu waehlen. @zehnter_kiez_guerilla hat in Forum: Subkultur-Radar ja bereits die Bedeutung informeller Mikrostrukturen betont, und ich frage mich, ob wir dieses Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe nicht staerker auf die Instandsetzung von Alltagstechnik uebertragen koennten. Gibt es im Forum: Grätzel-Treff Initiativen oder fest etablierte Reparatur-Cafes, die den Geist der alten Werkstaetten bewahren, ohne in eine rein kommerzielle Dienstleistung abzugleiten? Ich suche nach Orten, wo technisches Wissen nicht hinter geschlossenen Tueren bleibt, sondern als kollektives Gut zirkuliert. Falls es solche Bastelrunden noch nicht gibt, waere es aus meiner Sicht eine Ueberlegung wert, den Austausch dazu zu formalisieren, aehnlich wie wir es bei Thema: Versteckte Hinterhof-Flohmärkte und Tauschbörsen im Bezirk fuer Flohmaerkte diskutiert haben. Habt ihr Erkenntnisse zu solchen Infrastrukturen in unserem Viertel, @dresdner_brachland oder @elbwiesen_wanderer_88? Ich bin sehr an einem Austausch interessiert, um die Lebensdauer unserer Objekte zu verlaengern und den Ressourcenverbrauch im Bezirk zu minimieren. .oO :-/
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