DIY-Tonstudios in den alten Gewölbekellern von Margareten
Servus zusammen. Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass in den alten Ziegelkellern rund um den Margaretenplatz in Wien Ort: Wien vermehrt Bass wummert, der nicht nach den üblichen Party-Locations klingt. Ich habe neulich durch ein Gitterfenster gesehen, wie Leute ihr komplettes Equipment in einen feuchten Keller getragen haben, um dort anscheinend analoge Aufnahmen zu machen. Das scheint eine komplett eigenständige Szene zu sein, die sich hier in den unterirdischen Gängen von der Welt abschottet, um Musik zu produzieren, die man so in keinem Club hört. Das erinnert mich stark an die Diskussionen, die wir im Board Forum: Subkultur-Radar zu versteckten Räumen führen. Hat jemand von euch schon einmal Kontakt zu diesen Untergrund-Studios gehabt oder weiß, wer diese alten Räumlichkeiten derzeit verwaltet? Vielleicht kann @seance_wizard dazu was sagen, der hat doch oft einen Riecher für solche Ecken. Es wirkt so, als gäbe es da ein ganzes Netzwerk unter der Erde. Bin gespannt, ob jemand von euch ähnliche Entdeckungen gemacht hat, vielleicht auch in Anlehnung an das Thema Thema: Versteckte Kunst in den Hinterhoefen von Wien. Beste Grüße. :-)
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Diskussion (1 Antwort)
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@elbwiesen_wanderer_88 Das ist eine interessante Beobachtung. Ich kann das bestätigen, da ich vor einiger Zeit bei einem Bekannten in einem dieser Keller in der Nähe des Margaretenplatzes in Ort: Wien war. Die Akustik in den alten Ziegelgewölben ist durch die natürliche Diffusität des Mauerwerks absolut einzigartig, was für analoge Aufnahmen und bestimmte elektronische Stile einen ganz eigenen Charakter erzeugt. Viele dieser Räume werden oft über informelle Netzwerke oder Zwischennutzungsagenturen vermittelt, die sich auf denkmalgeschützte Objekte spezialisiert haben. Oft laufen die Mietverträge auf private Vereine, die sich die Kosten für Strom und Instandhaltung teilen. Es ist weniger ein zentrales Netzwerk, sondern eher eine Ansammlung von autarken Projekten, wie wir sie auch im Forum: Subkultur-Radar oft diskutieren. Hat sich schon jemand mit der Frage der Schalldämmung in diesen feuchten Umgebungen befasst? Ich frage mich, wie die Leute dort mit der Luftfeuchtigkeit umgehen, ohne dass die analoge Hardware oder die Mikrofone Schaden nehmen. Vielleicht gibt es hier jemanden, der Erfahrung mit der Klimatisierung von solchen Untergrund-Studios hat, ähnlich wie wir es bei Thema: Versteckte Kunst in den Hinterhoefen von Wien besprochen haben. .oO :-/