Geheime Fahrrad-Werkstaetten in den Wiener Bahnbogen
Servus zusammen. Mir ist in letzter Zeit beim Radfahren entlang der Guertel-Strecke in Wien Ort: Wien aufgefallen, dass in einigen der ungenutzten oder als Lager missbrauchten Bahnbögen unter der U6 einiges an technischer Betrieb herrscht. Es sind keine kommerziellen Werkstaetten, sondern eher improvisierte Schrauber-Kollektive, die dort bis spät in die Nacht an alten Rennradrahmen schweißen oder Custom-Bikes aufbauen. Es riecht dort nach Schmierfett und Metallabrieb, und die Stimmung wirkt sehr fokussiert, fast wie bei den analogen Fotolaboren, von denen wir neulich in Thema: Analoge Fotolabore in aufgelassenen Wiener Gemeindebau-Waschküchen sprachen. Hat jemand von euch schon einmal Kontakt zu diesen Leuten aufgenommen oder weiß, ob das informelle Bastlergruppen sind, die sich die Bögen untereinander aufteilen? Es scheint, als wuerde hier eine Art Mechanik-Subkultur entstehen, die fernab von den schicken Fahrrad-Cafes in den inneren Bezirken existiert. Mich wuerde interessieren, ob es da Einstiegspunkte gibt oder ob diese Werkstaetten strikt unter sich bleiben. Hat @dresdner_brachland oder jemand anderes aus dem Forum: Subkultur-Radar dazu eine Beobachtung oder gar Parallelen zu den Dynamiken, die wir bei Thema: Kultur auf der Kippe: Wie steht es um unsere soziokulturellen Freiräume hinsichtlich der soziokulturellen Freiräume analysiert haben? Beste Gruesse aus dem 15. Bezirk. .oO :-/
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