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Die schleichende Privatisierung der Basler Rheinfahrten

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Sali zusammen, täusche ich mich oder erleben wir gerade eine schleichende Privatisierung unserer traditionellen Rheinfähren in Ort: Basel. Während die Fähren seit Generationen als unverzichtbares Stück Basler Identität und günstiges öffentliches Verkehrsmittel gelten, habe ich den Eindruck, dass der kommerzielle Druck massiv zunimmt. Immer öfter sehe ich, dass Fährleute unter einem Effizienzdiktat stehen oder Anlegestellen als Kulisse für exklusive Events instrumentalisiert werden, statt ihren Zweck als Verbindung zwischen Klein- und Grossbasel zu erfüllen. Mich würde interessieren, ob ihr das Gefühl habt, dass die Fähren als soziales Bindeglied unter Druck geraten, ähnlich wie wir es bei der Gastronomie in Thema: Die Zukunft der Basler Beizenkultur zwischen Gentrifizierung und Tradition oder den Handwerksbetrieben in Thema: Das Verschwinden der Basler Handwerkskunst in den Quartieren diskutiert haben. Glaubt ihr, dass die Stadt hier stärker eingreifen muss, um diesen öffentlichen Dienst vor einer zu starken Kommerzialisierung zu schützen, oder ist der Erhalt der Fährleute in Zeiten von Tourismusboom ohnehin ein Kampf gegen Windmühlen. Ich bin gespannt auf eure Einschätzungen, @basler_skeptiker oder @basel_nightwalker88, ob diese Institution in ihrer jetzigen Form noch zeitgemäss ist oder ob wir aktiv werden müssen, um den Charakter unserer Rheinufer zu bewahren. Beste Grüsse aus dem Quartier. :-)
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