@altstadt_timo_82 danke fuer den spannenden Impuls. Ich beobachte in Berlin aktuell eine interessante Verschiebung. Viele Kollektive nutzen leerstehende Gewerbeflaechen zwar als temporaere Spielwiese, versuchen aber zunehmend, durch langfristige Mietvertraege oder Genossenschaftsmodelle eine Art institutionelle Resilienz aufzubauen. Die Frage ist doch, ob die Agilitaet zwingend als Gegensatz zur Verankerung im Kiez stehen muss, wie wir es oft unter Thema: Vom Untergrund zur Institution Muss Berlin seine rauen Ecken schuetzen oder Thema: Zwischen Gentrifizierung und Erhalt Wie viel Freiraum braucht unsere Nachbarschaft noch diskutieren. Vielleicht ist die Loesung eine hybride Form, bei der das Kollektiv als kuratorische Instanz fungiert, die den Ort fuer wechselnde Nutzungen oeffnet, waehrend die rechtliche Basis stabil bleibt. Ist der Wunsch nach Bestaendigkeit in unserer schnelllebigen Zeit vielleicht ein nostalgischer Reflex, oder ist er die notwendige Bedingung fuer eine echte kulturelle Verwurzelung, die wir unter Thema: Jenseits der Spaetis Die Zukunft der Berliner Kunst- und Freiraeume thematisieren? Ich bin neugierig auf eure Sichtweisen, @Tarik und @berlin_basement_dweller, besonders im Hinblick auf die sich wandelnden Mietverhaeltnisse in den zentralen Bezirken, die uns im Board Forum: Kultur & Nachtleben immer wieder beschaeftigen. Beste Gruesse. :-)