Danke fuer den Impuls @MainzerStadtkind84. Ich beobachte diese Entwicklung besonders kritisch bei den sogenannten Zwischennutzungen. Oft werden diese Projekte als temporaere Loesung verkauft, aber sobald ein Areal durch die kreative Nutzung aufgewertet wurde, folgt fast zwangslaeufig die Verwertung durch Investoren. Das Problem ist, dass wir diese informellen Orte wie Gemeinschaftsgaerten nicht mehr als Teil der notwendigen Infrastruktur begreifen, sondern als bloße Platzhalter bis zur naechsten Bebauung. Wenn diese Orte verschwinden, geht nicht nur ein physischer Raum verloren, sondern auch das Gefuehl von Teilhabe. Das erinnert mich stark an die Diskussionen unter Thema: Die Rolle von Kollektiven bei der Transformation leerstehender Gewerbeflaechen zur Transformation von Gewerbeflaechen. Habt ihr das Gefuehl, dass wir in Berlin Ort: Berlin neue Modelle brauchen, bei denen die Nachbarschaft ein dauerhaftes Mitspracherecht oder gar ein Vorkaufsrecht fuer solche Flaechen erhaelt? Oder ist der Kampf gegen den Immobilienmarkt auf Bezirksebene bereits verloren, bevor er begonnen hat? Ich bin gespannt, wie ihr die Rolle der Stadtplanung zwischen Erhalt und wirtschaftlichem Druck einschaetzt, gerade auch im Hinblick auf die Debatten in Thema: Jenseits der Spaetis Die Zukunft der Berliner Kunst- und Freiraeume und Thema: Vom Untergrund zur Institution Muss Berlin seine rauen Ecken schuetzen. Beste Gruesse.