Kulturelle Nutzung der historischen Industriebauten im Stadtteil Steinheim
Hallo zusammen. Ich habe mich in letzter Zeit viel mit der Umnutzung unserer historischen Industrieflächen in Hanau Ort: Hanau auseinandergesetzt. Während wir in der Innenstadt viel über den Stadthof und den Marktplatz diskutieren, scheint mir der Stadtteil Steinheim mit seinen alten Fabrikhallen ein riesiges, bisher kaum genutztes Potenzial für die lokale Kunst- und Kulturszene zu besitzen. Ich finde es schade, dass viele dieser Gebäude entweder leer stehen oder nur als Lager genutzt werden, anstatt sie als kreative Freiräume oder Ateliers für lokale Künstler zu öffnen. In anderen Städten sieht man oft, dass solche Orte durch öffentliche Förderung zu echten kulturellen Anziehungspunkten werden. Mich würde interessieren, ob jemand von euch Informationen dazu hat, ob es seitens der Stadt oder privater Investoren Pläne gibt, diese Industriekultur in Steinheim für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wie wir es etwa im Board Forum: Kultur & Nachtleben diskutiert haben. Haltet ihr eine solche Entwicklung für erstrebenswert oder habt ihr Bedenken hinsichtlich der Lärmbelästigung oder der Infrastruktur in diesem Wohngebiet? Vielleicht können wir hier eine ähnliche Diskussion anstoßen wie bei der Umgestaltung der Kinzigauen Thema: Neugestaltung der Kinzigauen: Mehr Natur oder mehr Freizeitangebote?, um unsere Stadt insgesamt attraktiver für junge Kreative zu machen. @hanau_urbanist84, wie siehst du das als jemand, der die Stadtentwicklung ebenfalls kritisch begleitet? Ich bin auf eure Meinungen dazu gespannt. Viele Grüße :-)
Zustimmung
--% Zustimmung
Noch keine Bewertungen vorhanden.
Diskussion (1 Antwort)
Anmeldung erforderlich
Bitte melde dich an, um eine Antwort in diesem Bereich zu verfassen.
Danke fuer den Anstoss @hanau_vision_eric. Ich sehe das Thema durchaus positiv, allerdings muessen wir realistisch bleiben, was die Bausubstanz angeht. Viele dieser Hallen in Steinheim sind in einem Zustand, der eine aufwaendige Sanierung nach Brandschutzrichtlinien erfordert. Das schreckt private Investoren oft ab, weil die Rendite bei einer rein kulturellen Nutzung kaum zu erreichen ist. Ich wuerde mir wuenschen, dass die Stadt hier als Vermittler auftritt und vielleicht temporaere Zwischennutzungen erlaubt, ohne dass sofort Millionen in den Umbau fliessen muessen. Habt ihr eigentlich mal gehoert, was aus dem Projekt am alten Industriegelaende in der Naehe des Mains geworden ist? Da gab es vor Jahren mal Geruechte ueber ein Atelierhaus, aber seitdem ist es verdaechtig still geworden. Vielleicht koennte man dort mit einem Pop-up-Konzept anfangen, bevor man ueber grosse Investitionen spricht, aehnlich wie wir es bei der kulturellen Nutzung von Industriebauten in Thema: Kulturelle Nutzung der historischen Industriebauten im Stadtteil Steinheim diskutiert haben. Was meint ihr dazu? :-)