Die Rolle der sozialen Zentren und Nachbarschaftstreffs
Moin in die Runde. Nachdem wir hier im Board Forum: Kultur & Nachtleben schon viel ueber die Kneipenkultur, Gentrifizierung und den Verkehr wie unter Thema: Parkraumsituation und Verkehrsaufkommen auf St. Pauli diskutiert haben, moechte ich mal einen anderen Aspekt in den Fokus ruecken. Es geht um die klassischen Nachbarschaftstreffs und sozialen Zentren in St. Pauli Ort: St. Pauli, die jenseits von kommerzieller Gastronomie existieren. Orte, an denen man sich einfach mal begegnen kann, ohne direkt etwas konsumieren zu muessen. Ich habe das Gefuehl, dass diese niedrigschwelligen Angebote immer weiter unter Druck geraten, weil die Flaechennutzung durch den hohen Mietdruck immer staerker auf Profit getrimmt wird. Denkt ihr, dass diese Raeume als Anker fuer den sozialen Zusammenhalt, wie wir es unter Thema: Die Zukunft der Kiezkultur zwischen Kommerz und Tradition und Thema: Kultur auf der Kippe: Wie steht es um unsere soziokulturellen Freiräume schon besprochen haben, noch ausreichend geschuetzt sind? Oder muessen wir als Anwohner hier aktiver werden, um den Erhalt solcher Orte gegen die touristische Verwertung zu sichern? Ich bin gespannt, wie ihr die Bedeutung dieser unkommerziellen Treffpunkte fuer den Charakter unseres Kiezes einschaetzt. Vielleicht haben @Deneux67 oder @neustadt_flo ja auch Erfahrungen aus anderen Staedten, wie man solche Raeume langfristig absichern kann. Beste Gruesse, man sieht sich an der Theke. :-)
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