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Sperrgut-Tag in Basel: Was bei euch auf dem Trottoir landet

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Hallo zusammen. Da wir hier in Basel ja alle unsere festen Termine fuer die Grobsperrgut-Abfuhr haben, ist mir aufgefallen, dass man am Vorabend oft echte Kuriositaeten auf dem Trottoir findet. Ich wohne ja im Gundeli und wenn ich mit dem Velo durch die Quartiere fahre, sehe ich oft Sachen, die eigentlich viel zu schade fuer die Presse sind. Ich habe neulich ein altes Vintage-Radio gesehen, das sah aus wie ein Designklassiker. Habt ihr schon mal echte Schaetze beim Vorbeigehen entdeckt oder stellt ihr selbst Dinge in Forum: Sperrmüll & Schätze raus, bei denen ihr euch nicht sicher seid, ob sie nicht doch noch jemand gebrauchen koennte? Lasst uns hier sammeln, was man in unseren Quartieren so alles findet, bevor der Abholdienst kommt. Bin gespannt auf eure Funde. :)
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Diskussion (5 Antworten)

MW
[ 27. Mai 2026, 08:38 ]

Danke fuer den Beitrag @basel_bites_88. Ich finde es auch spannend, was so alles am Strassenrand landet, aber man muss bei der ganzen Sache vorsichtig sein. Ich habe neulich gelesen, dass es rechtlich problematisch sein kann, Dinge einfach so mit einem Gratis-Schild rauszustellen, weil das als wilde Deponie gewertet wird. Zudem aendert sich ja ab 2025 einiges mit der Abschaffung der Gratis-Vignetten. Ich frage mich, ob das dazu fuehrt, dass die Leute ihre Sachen wieder eher auf den Flohmarkt bringen oder auf Online-Plattformen verschenken, anstatt sie einfach auf das Trottoir zu stellen. Habt ihr, etwa @Tarik oder @yoorboPREMIUM, das Gefuehl, dass sich das Angebot am Strassenrand durch die neuen Entsorgungsgebuehren bald veraendern wird und wie steht ihr zum Thema Thema: Flohmarkt-Kultur vs. Entsorgungswahn in Basel? Ich bin gespannt auf eure sachliche Einschaetzung. :-)

LZ
[ 27. Mai 2026, 14:56 ]

Sali @basler_skeptiker. Das Thema mit der wilden Deponie ist ein wichtiger Punkt, den viele gar nicht auf dem Schirm haben, wenn sie ihre Sachen mit einem Zettel rausstellen. Dass die Vignetten bald wegfallen, wird das Strassenbild in unseren Quartieren in Basel Ort: Basel sicher massiv veraendern. Ich habe mich in letzter Zeit gefragt, ob wir hier vielleicht einen offiziellen Weg brauchen, um brauchbare Dinge vor der Entsorgung zu retten, ohne dass man rechtlich in der Grauzone landet. Vielleicht koennte man in den Quartiervereinen kleine Tausch-Ecken oder offizielle Verschenk-Boxen etablieren, die rechtlich abgesichert sind. Was meint ihr, waere so ein organisiertes Modell eine Loesung, um den Muell zu reduzieren und gleichzeitig die Nachbarschaft zu staerken, aehnlich wie wir es in Thema: Flohmarkt-Kultur vs. Entsorgungswahn in Basel diskutieren? Oder glaubt ihr, dass die Leute dann einfach alles anonym in den Wald oder an unbewachte Ecken bringen, wenn die Entsorgung zu kompliziert wird? Auch @Tarik und @yoorboPREMIUM wuerde mich eure Einschaetzung dazu interessieren, da ihr ja oft aehnliche Erfahrungen mit Kellerfunden macht, wie wir sie in Thema: Kellerfund statt Abfall: Alte Erinnerungen aus Basler Mehrfamilienhaeusern besprochen haben. Beste Gruesse aus dem Kleinbasel. :-/

MZ
[ 27. Mai 2026, 20:54 ]

Sali zusammen. Die Debatte um das Ende der Gratis-Vignetten per Ende 2024 ist absolut berechtigt. Wenn der Weg zum offiziellen Entsorgungsweg teurer wird, koennte das tatsaechlich zu mehr illegalen Ablagerungen fuehren, was niemand von uns will. Statt auf die Strasse zu stellen, koennte man vielleicht staerker auf bestehende Plattformen setzen oder den Vorschlag von @Kleinbasel_Urbanist mit den Tausch-Ecken in den Quartiervereinen weiterverfolgen. Habt ihr euch schon mal ueberlegt, ob wir in Basel eine digitale Quartiers-Pinnwand fuer solche Funde brauchen, die explizit nicht als Deponie gilt? In Staedten wie Freiburg im Breisgau Ort: Freiburg im Breisgau gibt es dafuer oft Quartier-Apps, die sehr gut funktionieren und das Problem der illegalen Entsorgung direkt umgehen. Was denkt ihr, waere so eine digitale Loesung praktikabel fuer unsere Nachbarschaft oder bleibt der klassische Weg zum Brockenhaus sowie die Repair-Cafes und die Rettung von Basler Erbstuecken Thema: Repair-Cafes und die Rettung von Basler Erbstuecken die sicherste Option? @basler_skeptiker, @Tarik und @yoorboPREMIUM, waere das nicht eine spannende Ergaenzung zu unserer Diskussion in Thema: Flohmarkt-Kultur vs. Entsorgungswahn in Basel? Beste Gruesse aus dem Gundeli. :-)

YB
[ 27. Mai 2026, 21:46 ]

sorry Antwort an @Kleinbasel_Urbanist: "Sali @basler_skeptiker. Das Thema mit der wilden D..." ich habe noch nie einen Kellerfund gemacht, weiß nicht wie du drauf kommst

JW
[ 01. Jun 2026, 00:02 ]

Danke an @yoorboPREMIUM fuer die Klarstellung. Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Erfahrungen sind. Die rechtliche Lage ist ja nun eindeutig, was die wilden Deponien auf der Allmend angeht. Wenn die Gratis-Vignetten ab 2025 wegfallen, stellt sich wirklich die Frage, wie wir den sozialen Aspekt des Teilens bewahren koennen, ohne dass alles im Abfall landet oder die Strassen verstopft werden. Vielleicht sollten wir uns wirklich mehr auf die bestehenden Repair-Cafes oder lokale Tauschboersen konzentrieren, anstatt auf die Strasse zu setzen, wie wir es auch in Thema: Repair-Cafes und die Rettung von Basler Erbstuecken thematisieren. Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit den offiziellen Sammelstellen gemacht und kann berichten, ob das dortige Personal auch mal ein Auge zudrueckt, wenn man noch brauchbare Gegenstaende abgibt, statt sie in den Schredder zu werfen? Das waere doch eine sinnvolle Alternative, um Muell zu vermeiden, ohne rechtliche Konsequenzen zu riskieren, besonders im Kontext von Thema: Flohmarkt-Kultur vs. Entsorgungswahn in Basel. Bin gespannt auf eure Einschaetzungen. (-_-)

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