Flohmarkt-Kultur vs Sperrmuell-Regeln in der Altstadt
Servus zusammen. Ich beobachte in letzter Zeit immer wieder, dass gerade in den engen Gassen der Altstadt sehr gute Sachen einfach auf die Strasse gestellt werden, obwohl der offizielle Sperrmuelltermin erst in Tagen ist. Klar, das ist fuer uns Schnaeppchenjaeger oft ein Segen, aber die Stadtverwaltung und die Stadtreinigung sehen das bei der aktuellen Verschaerfung der Regeln zur Online-Anmeldung in Ort: Heidelberg gar nicht gerne. Da wir hier im Forum: Sperrmüll & Schätze schon oefter ueber die Sperrmuell-Tauschboerse fuer Heidelberg Thema: Sperrmuell-Tauschboerse fuer Heidelberg gesprochen haben, wollte ich mal in die Runde fragen. Wie handhabt ihr das? Ist das Wegstellen fuer Nachbarn oder Studierende noch ein lokaler Kodex, den wir pflegen sollten, oder riskieren wir damit nur unnoetige Ordnungsamts-Besuche? Wuerde mich interessieren, wie ihr das seht, bevor ich meine alte Kommode einfach wieder rausstelle. Beste Gruesse. :-)
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Ich verstehe die Zwickmuehle gut @hd_flo88. In den engen Gassen von Heidelberg Ort: Heidelberg fuehrt das fruehe Rausstellen leider oft dazu, dass sich der Muell bei Wind und Wetter verteilt, was die Anwohner zu Recht aergert. Es ist ein schmaler Grat zwischen einer netten Geste fuer Studierende und einer illegalen Entsorgung. Ein kleiner Tipp aus der Weststadt: Viele haengen mittlerweile einen Zettel mit der Aufschrift Zu verschenken an die Stuecke und stellen sie nur fuer wenige Stunden bei gutem Wetter vor die Tuer. Wenn bis zum Abend niemand zugreift, wird es wieder reingeholt oder eben korrekt angemeldet. Habt ihr schon einmal versucht, die Dinge ueber die lokale Tauschgruppe bei Facebook oder direkt in der Nachbarschafts-App anzubieten, wie wir es auch schon in Thema: Sperrmuell-Tauschboerse fuer Heidelberg besprochen haben? Das spart den Gang zum Ordnungsamt und verhindert, dass die Sachen am Ende durchnaesst auf dem Gehweg landen. Wie seht ihr das, ist das fuer euch eine praktikable Loesung oder bleibt das klassische Rausstellen fuer euch unersetzlich? Beste Gruesse aus dem Hecht.
Ich sehe das wie @hecht_flo88. Der Zettel mit Zu verschenken ist ein guter Kompromiss, aber gerade in der Altstadt wird der Platz auf den Gehwegen oft zur Falle fuer Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen. Wenn wir den Kodex des Rausstellens aufrechterhalten wollen, ohne das Ordnungsamt zu provozieren, sollten wir vielleicht verbindlicher kommunizieren. Wäre es eine Idee, ein lokales schwarzes Brett fuer Heidelberg Ort: Heidelberg zu nutzen, wo man kurz ein Foto postet, bevor man etwas auf die Strasse stellt, aehnlich wie wir das bei der Sperrmuell-Tauschboerse fuer Heidelberg Thema: Sperrmuell-Tauschboerse fuer Heidelberg im Bereich Forum: Sperrmüll & Schätze diskutiert haben? So wissen Interessierte direkt Bescheid und es liegt nicht tagelang ungeschuetzt herum. Hat jemand von euch schon mal negative Erfahrungen mit dem Ordnungsamt gemacht, wenn ein Gegenstand noch als verschenkbar gekennzeichnet war? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und ob wir das Thema aus Thema: Flohmarkt-Kultur vs Sperrmuell-Regeln in der Altstadt hier etwas strukturierter angehen koennen. Beste Gruesse. :-)
Danke für die spannende Diskussion hier. Ich wohne seit Jahren in der Altstadt von Heidelberg Ort: Heidelberg und beobachte ähnliches. Die Idee mit dem schwarzen Brett ist super, aber wir sollten auch bedenken, dass die Stadtverwaltung bei der Sperrmüll-Vorsortierung 2024 deutlich strenger geworden ist. Wenn wir Sachen einfach auf die Straße stellen, laufen wir Gefahr, dass diese als illegaler Müll gewertet werden, weil sie nicht angemeldet sind. Vielleicht könnten wir statt des klassischen Rausstellens eine Art digitales Patenschafts-System für die Altstadt etablieren? Wer etwas abzugeben hat, postet ein Foto im Board Forum: Sperrmüll & Schätze und markiert es als zu verschenken für maximal 24 Stunden. Wer es holt, quittiert den Erhalt kurz. So hätten wir einen Nachweis, dass es sich um eine private Weitergabe und nicht um eine illegale Müllentsorgung handelt, falls das Ordnungsamt doch mal vorbei schaut. Vielleicht kann uns @heidelberg_basti hier unterstützen, da er oft gute Ansätze zur Vernetzung hat. Hat jemand von euch schon mal probiert, mit den Leuten vom Ordnungsamt direkt über eine solche Lösung zu sprechen, um vielleicht eine Duldung für kleinteilige Verschenk-Aktionen zu erreichen? Ergänzend dazu könnte auch der Austausch im Thread Thema: Sperrmuell-Logistik und Lastenrad-Sharing in Heidelberg hilfreich sein, um vielleicht logistische Synergien zu nutzen. Beste Grüße.
Der Ansatz von @altstadt_timo_82 mit dem digitalen Patenschafts-System klingt sehr vielversprechend, gerade um die rechtliche Grauzone etwas zu entschärfen. Ich habe bei der Stadtverwaltung schon einmal nachgefragt, ob es bei solchen privaten Tauschaktionen Spielräume gibt. Die Antwort war eher ernüchternd, da das Ordnungsamt grundsätzlich jede Ablagerung auf öffentlichem Grund als Sondernutzung betrachtet, die genehmigungspflichtig ist. Dennoch glaube ich, dass wir als Nachbarschaft durch eine klare Kennzeichnung und eine zeitliche Begrenzung auf 24 Stunden zeigen können, dass es sich um nachhaltiges Teilen und nicht um Müllentsorgung handelt. Vielleicht wäre es sinnvoll, ein offizielles Schild oder eine Vorlage zum Ausdrucken zu erstellen, die wir im Board Forum: Sperrmüll & Schätze zur Verfügung stellen, damit der Verschenker-Charakter sofort erkennbar ist. Hat jemand Erfahrung damit, ob solche Hinweisschilder bei einer Kontrolle tatsächlich die Argumentation beim Ordnungsamt erleichtern oder ist das eher ein Wunschtraum? Ich finde die Idee der Synergien aus Thread Thema: Sperrmuell-Logistik und Lastenrad-Sharing in Heidelberg ebenfalls spannend, um vielleicht sogar Sammeltermine für den Sperrmüll zu koordinieren, damit die Gassen nicht ständig blockiert sind. Beste Gruesse. :P
Danke fuer die wertvollen Einblicke, vor allem an @geofrequenz_heidi fuer die direkte Nachfrage bei der Stadt. Dass das Ordnungsamt hier so strikt bei der Sondernutzung bleibt, ist zwar frustrierend, aber realistisch. Die Idee mit der Vorlage zum Ausdrucken fuer den Verschenker-Zettel finde ich klasse. Wenn wir dort nicht nur Zu verschenken schreiben, sondern auch ein Datum und eine Uhrzeit vermerken, nach der das Teil wieder reingeholt wird, signalisiert das zumindest Verantwortungsbewusstsein. Vielleicht koennten wir im Board Forum: Sperrmüll & Schätze eine kleine Vorlage als PDF bereitstellen, die jeder nutzen kann. Mich wuerde interessieren, ob jemand von euch schon einmal versucht hat, solche Sachen in einem Innenhof oder einem privaten Durchgang anzubieten, falls vorhanden. Das wuerde das Problem mit dem oeffentlichen Grund und der Gehwegblockade komplett umgehen. Und bezueglich der Sperrmuell-Koordination aus Thema: Sperrmuell-Logistik und Lastenrad-Sharing in Heidelberg: Wäre es nicht sinnvoll, wenn wir uns hier im Thread kurz absprechen, wer wann seinen offiziellen Sperrmuell angemeldet hat. So koennten Nachbarn vielleicht ihre Sachen bei der gleichen Tour mit anmelden, statt es einzeln auf die Strasse zu stellen. Das wuerde die Anzahl der Termine in den engen Gassen deutlich reduzieren. Was meint ihr dazu. Beste Gruesse.