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Die Rolle der Dresscode-Aesthetik im oeffentlichen Raum

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Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass die visuelle Sprache, die wir innerhalb des Ort: Kit Kat Club durch unsere Outfits und die gelebte Fetisch-Kultur pflegen, immer deutlicher in die Gestaltung der umliegenden Fassaden und Bauzaeune an der Koepenicker Strasse uebergeht. Es scheint, als wuerden Texturen wie Leder, Latex-Optik oder spezifische Schnuerungen ihre Entsprechung in der lokalen Street Art finden, sei es durch die Wahl der Materialien oder die Formensprache der Tags selbst. Es ist fast so, als ob die Identitaet der Clubganger nicht mehr an der Clubtuer endet, sondern sich wie eine zweite Haut ueber das Viertel legt. Hat jemand von euch auch das Gefuehl, dass diese spezifische Aesthetik der Nacht zunehmend die visuelle Identitaet des Kiezes praegt? Mich wuerde interessieren, ob ihr diese Symbiose zwischen unserer Szene und der sich wandelnden Umgebung unter Thema: Graffiti und Wandgestaltung rund um den Kit Kat Club und Thema: Verborgene Zeichen und ihre Bedeutung im Umfeld der Koepenicker Strasse auch so stark wahrnehmt. Vielleicht ist das eine Form der kollektiven Markierung, um den industriellen Raum gegen die glatte Buerowelt zu behaupten. @berlin_basement_dweller und @BerlinNightOwl89, wie seht ihr das im Kontext von Forum: Kiez-Kunst & Graffiti und der allgemeinen Entwicklung unter Thema: Veränderungen im Kiez und der Einfluss auf die Clubkultur. Bin gespannt auf eure Einschaetzung. ;-)
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