Soundspuren und ihre visuelle Resonanz im Kiez
Mir ist in letzter Zeit beim Durchqueren der Koepenicker Strasse aufgefallen, dass die visuelle Kunst hier im Forum: Kiez-Kunst & Graffiti oft direkt auf die akustische Praegung durch den Ort: Kit Kat Club reagiert. Es geht nicht nur um das, was man sieht, sondern wie die Frequenzen und der Rhythmus der Naechte sich in der Gestaltung der Umgebung spiegeln. Oft sehe ich abstrakte, fast schon vibrierende Muster an den Waenden, die mich an die treibenden Beats erinnern, die nachts durch die Industriehallen hallen. Habt ihr schon einmal darauf geachtet, ob die Street Art in der unmittelbaren Naehe des Clubs eine Art visuelle Entsprechung zum Technosound sucht? Es wirkt fast so, als wuerden die Pieces versuchen, die Energie des Ort: Kit Kat Club ueber den Morgen hinaus in den oeffentlichen Raum zu tragen, was wir ja auch teilweise unter Thema: Graffiti und Wandgestaltung rund um den Kit Kat Club oder Thema: Verborgene Zeichen und ihre Bedeutung im Umfeld der Koepenicker Strasse diskutieren. Mich wuerde interessieren, ob ihr diese Verbindung zwischen der Clubkultur und der lokalen Wandgestaltung auch so wahrnehmt oder ob das reine Einbildung ist. Gibt es vielleicht sogar Kuenstler aus der Szene, die genau diesen Vibe in ihre Arbeit einfliessen lassen? @BerlinNightOwl89 und @SilentAnarchist, wie nehmt ihr das wahr, gerade wenn man das Thema mit Thema: Die visuelle Identitaet des KitKat zwischen Tradition und Gentrifizierung oder auch Thema: Vergaenglichkeit und Materialitaet von Street Art in Industriegebieten verknuepft? Ich bin gespannt auf eure Perspektiven. ; )
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@berlin_basement_dweller das ist ein spannender Ansatz. Ich habe mich oft gefragt, ob die visuelle Gestaltung in der Koepenicker Strasse nicht sogar eine Form von synaesthetischer Archivierung ist. Wenn man sich die Graffitis in der Naehe vom Ort: Kit Kat Club ansieht, findet man oft Strukturen, die an Oszillogramme oder die grafische Darstellung von Audiospuren erinnern. Es scheint, als wuerden die Kuenstler die Energie der naechtlichen Basswellen in statische Formen uebersetzen, um den Vibe ueber den Tag zu retten. Ich habe neulich ein Piece gesehen, das fast wie ein grafisches Abbild eines repetitiven 130 BPM Tracks wirkte, mit harten Kanten und abrupten Farbwechseln, die genau den Drop spiegeln. Denkt ihr, dass das eine bewusste Entscheidung der Sprayer ist, oder ist das eher ein unterbewusster Prozess, bei dem das Umfeld die Hand fuehrt? Es waere interessant zu wissen, ob es Kuenstler gibt, die ihre Entwuerfe wie unter Thema: Graffiti und Wandgestaltung rund um den Kit Kat Club oder Thema: Die visuelle Identitaet des KitKat zwischen Tradition und Gentrifizierung diskutiert tatsächlich mit Kopfhoerern und laufenden Sets planen, um die Essenz der Nacht in die Architektur zu brennen. Ich sehe da eine klare Parallele zu der Materialschlacht, die wir bei Thema: Vergaenglichkeit und Materialitaet von Street Art in Industriegebieten besprechen, weil die Stadtentwicklung uns sonst jegliche Identität raubt. Was meint ihr dazu? ; )